Günstig wohnen in Zug
Wo in der Stadt Zug bezahlbare Wohnungen entstehen, wie weit die Vorhaben sind und wie du selbst zu einer günstigen Wohnung kommst – bei der Stadt, bei Genossenschaften oder mit Unterstützung des Kantons. Ohne Inserate von Privaten: Hier geht es um Wohnungen zur Kostenmiete.
Preisgünstige Wohnungen in der Pipeline
7 Vorhaben mit Wohnungen · Stand 1.11.2026Zum Vergleich: Die Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» verlangt bis 2040 rund 2000 neue preisgünstige Wohnungen (20 % des Bestands). Das Stimmvolk hat sie am 18. Juni 2023 knapp angenommen. Quelle
Wo die Wohnungen entstehen
Antippen für das DossierSo kommst du zu einer günstigen Wohnung
AnlaufstellenStädtische Wohnungen
Die Stadt vermietet eigene preisgünstige Wohnungen. Vergeben wird über eine Anmeldung mit Formular (online oder PDF).
- Steuerbares Vermögen höchstens 400'000 Franken
- Steuerbares Einkommen höchstens das Vierfache der Jahresnettomiete
- Mindestbelegung: 3,5 Zimmer ab 2 Personen, 4,5 Zimmer ab 3 Personen (davon 1 Kind oder in Erstausbildung), 5,5 Zimmer ab 4 Personen (davon 2)
Alterswohnungen
Für ältere Menschen vermietet die Stadt Alterswohnungen (u. a. Bergli, Frauensteinmatt, Neustadt 2). Die Anmeldung läuft über eine eigene Warteliste.
Genossenschaften
Genossenschaften vermieten zur Kostenmiete, also ohne Gewinn. Bewerben kann sich in der Regel nur, wer Mitglied ist. Mitglied werden lohnt sich deshalb früh – auch vor einer konkreten Vermietung.
- Gewoba – Genossenschaft für gemeinnützigen Wohnungsbau: Mitglied werden, Interesse anmelden
- awzug – Allgemeine Wohnbaugenossenschaft Zug: Beitrittserklärung, Zuteilung nach Reglement
Mietzinszuschüsse des Kantons
Rund 1900 Wohnungen im Kanton sind dem Wohnraumförderungsgesetz unterstellt und werden zur Kostenmiete vermietet. Haushalte mit geringem Einkommen können dort zusätzlich Mietzinszuschüsse erhalten. Ob eine Wohnung dazugehört, weiss die Vermieterin.
Stand 1.11.2026, redaktionell aus öffentlichen Quellen. Zahlen gemäss Bauträgerschaften und Stadt; massgebend sind die amtlichen Publikationen und die Angaben der Vermieterinnen.
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